Rhinluch Fauna

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Rhinluch Fauna
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artenschwund  

Aufgrund intensiver landwirtschaftlicher Nutzung hat das Rhinluch in der 2. Hälfte des letzten Jahrhunderts einige Vogelarten verloren, für die es lange Zeit ein letzter Rückzugsraum war. Das Birkhuhn, welches bis in die 1970er Jahre ansässiger Brutvogel war, ist hier bereits ausgestorben. Großer Brachvogel, Große Rohrdommel und Großtrappe werden zur Zeit nur noch als seltene Gäste beobachtet.

 

 

   

Dennoch bleibt das Rhinluch ein Schwerpunktgebiet für geschützte Arten wie Kranich, Weißstorch und Biber, für die es als Verbreitungszentrum, Wanderkorridor oder Rastgebiet unverzichtbar ist. Daneben bieten zahlreiche naturnahe Bereiche mit Feuchtwiesen, Gebüschen, Röhrichten, Sumpf- und Wasserflächen vielen weniger bekannten Arten Lebensraum. Zum Beispiel brüten hier vier Rohrsängerarten, drei Schwirlarten, die Bartmeise und das Blaukehlchen. Auch für die Rotbauchunke ist das Obere Rhinluch Verbreitungsschwerpunkt.

 

    DrosselrohrsaengerEisvogelMoorfroescheSumpfschrecke

 

 

Fischotter

 
Fischotter Die europaweit in ihrem Bestand gefährdeten Fischotter und Biber finden im Oberen Rhinluch einen geeigneten Lebensraum. Man bekommt diese beiden typischen Bewohner der Luchgewässer zwar nur durch Zufall einmal zu Gesicht, aber ihre Spuren sind leicht zu erkennen.

 

Kranich

 
Kranich Ein großer Teil der in Europa brütenden Kraniche steuert im Herbst das Rhin-Havelluch an, um sich hier zu sammeln und zu rasten.
Mit über 50.000 Tieren erreicht die Kranich-Rastsaison bei uns Ende Oktober ihren Höhepunkt.
Wenn dann Abend für Abend zehntausende dieser Vögel zusammen mit ebensovielen Gänsen im Linumer Teichgebiet und Luch einfallen, bietet sich Natur- und Vogelfreunden ein überwältigendes Schauspiel, das seinesgleichen in Europa sucht!

 

Weißstorch

 
storch-wiese Für die an den Rändern des Rhinluchs brütenden Störche ist das Luch ein wichtiges Nahrungsgebiet. Das Storchendorf Linum beherbergt jährlich um die 15 Brutpaare. Drei bis vier sind es in Kremmen und Fehrbellin. Und mindestens eines in allen größeren Siedlungen im und am Oberen Rhinluch.
Im Inneren des Luchs halten sich oft Gruppen unverpaarter Störche auf.
 

Kurz-Info

Der LFV arbeitet mit seinen Partnern vor Ort, wie z.B. Naturschutzstation Rhinluch, Vogelschutzkomitee und NABU Storchenschmiede Linum, eng zusammen.

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