Projekt EU-Life Ergebnisse

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Ergebnisse

 
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Durch die neu geschaffenen Standgewässer werden die wenigen ganzjährig vorhandenen Feuchtlebensräume vernetzt, so dass auch in niederschlagsarmen Jahren insbesondere für Spätlaicher wie die Rotbauchunke die Möglichkeit für eine erfolgreiche Reproduktion besteht.

Unsere Monitoring-Ergebnisse weisen darauf hin, dass alle Gewässer in den nächsten Jahren besonders für die Rotbauchunke, aber auch für den Kammmolch an Attraktivität als Laichgewässer gewinnen werden.

Mit Hilfe einiger weniger Maßnahmen kann dann die Zielsetzung, das Areal der Rotbauchunke im Rhinluch zu vergrößern und den Kammmolch im Oberen Rhinluch zu etablieren, erreicht werden.

Auf jeden Fall profitieren Amphibien wie Moorfrosch, Knoblauchkröte, Erdkröte und Teichmolch von den neuen Gewässern, die sich in allen Teichen einfanden. Mittlerweile konnten Moorfroschkaulquappen in beiden Gewässern am Rhinbogen nachgewiesen werden.

 

 

 

 

Monitoring

Methode A:

Amphibien-Zäune / Fangeimer

In den Jahren 2008 und 2009 wurden die Gewässer „Potsdamer Platz“ und „Rhinbogen-Nordost“ von Ende Februar bis Ende Mai teilweise mit Amphibienschutzzäunen umzäunt. Fangeimer wurden auf der gewässerfernen Seite positioniert.

Täglich wurden die Eimer kontrolliert, gefangene Tiere nach Art und Anzahl erfasst und dann auf der gewässernahen Seite abgesetzt.

Da Rotbauchunken und Kammmolche eine individuelle Bauchmusterung aufweisen, wurden diese 2009 auch fotografisch erfasst.

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Methode B:

Beobachtungen (Rufende Männchen, Larven, Kescherfänge, Flaschenfallen)

Im Frühling/Sommer 2008 und 2009 fanden im Projektgebiet Begehungen zur Erfassung der Vegetation und abiotischer Paramater sowie zum Hör- und Sichtnachweis von Amphibien statt.

Des Weiteren kamen Flaschenfallen und Kescher zur Erfassung von Molchen und Amphibienlarven zum Einsatz. Auch Prädatoren und Beutetiere konnten so bestimmt werden.

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Diagramme !!!

für 2008 und 2009

 

Erfassungsergebnisse

 

Kammmolch

Wurden 2008 nur am Potsdamer Platz insgesamt acht Kammmolche registriert, wanderte 2009 auch am Rhinbogen-Nord-Ost ein subadulter Kammmolch ins Gewässer ein. Zur Reproduktion kam es jedoch noch nicht. Die Molche scheinen nicht in den neu angelegten Gewässern zu verbleiben, sondern suchen ihre gewohnten Laichgewässer auf. Hierbei kann es sich nur um perennierende oder temporäre Flachgewässer nördlich und südlich bzw. im Süden des Projektgebietes oder an Gräben handeln.

 

Rotbauchunke

Einwandernde und rufende Unken konnten in allen drei Gewässern beobachtet werden. Die Anzahl der rufenden Männchen nahm von 2008 bis 2009 zu, wobei es sich noch um Einzeltiere handelt. Das Monitoring zeigt, dass die angelegten Gewässer für die Rotbauchunken zunehmend an Attraktivität gewinnen. Eine erfolgreiche Reproduktion konnte noch nicht bestätigt werden.

 

Fazit Alle neuen Teiche werden in den kommenden Jahren noch an Attraktivität als Laichgewässer gewinnen. Mit wenigen Maßnahmen wird es gelingen, das Areal der Rotbauchunke im Rhinluch weiter zu vergrößern und den Kammmolch zu etablieren.
Es profitieren heute schon Amphibien wie Moorfrosch, Knoblauchkröte, Erdkröte und Teichmolch von den neuen Gewässern.
In beiden Gewässern innerhalb des Rhinbogens konnten Moorfroschkaulquappen nachgewiesen werden.

 

 

 

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