Projekt EU-Life Ziel

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Projekt zum Schutz von Amphibien

 
kammMolchrotbauchunke  

Unser Projekt - in Kooperation mit Litauen, Polen, Dänemark - befasst sich mit den Zielarten Rotbauchunke und Kammmolch, beides prioritäre Arten nach der FFH-Richtlinie.
Durch die geplanten Maßnahmen profitieren auch andere Amphibienarten wie Moorfrosch und Knoblauchkröte – beide Anhang IV-Arten der Richtlinie.

 

 

Ziele:

Im Oberen Rhinluch werden die Lebensräume von Amphibien und Reptilien durch Melioration und intensive Landwirtschaft negativ beeinflusst. Ziel unseres Projektes ist es, das Reproduktions- und Ausbreitungszentrum der Rotbauchunke zu erweitern sowie eine solide Kammmolch-Population zu etablieren.   
Erreicht werden soll dies durch die Schaffung mehrerer flacher Kleingewässer (ganzjährige Wasserstellen) und eine langfristig gesicherte extensive Flächennutzung, die an hohe Grundwasserstände gekoppelt ist. Feuchtlebensräume des Typs Standgewässer werden somit vernetzt. Dauerhaft hohe (Grund)Wasserstände haben zur Folge, dass das Niedermoor nicht weiter degradiert und ein niedermoortypisches Vegetationsbild erzielt wird.

 

 

 

Habitatansprüche der Zielarten

 


Rotbauchunke
Bombina bombina
 

Der Habitatanspruch der Unken besteht aus sonnenexponierten möglichst fischfreien Flachgewässern mit dichter sub- und emerser Vegetation. Ideal ist ein Verbund aus mehreren Gewässern, da die Unken im Laufe der Aktivitätsperiode zwischen den Gewässern hin und her wechseln. Der pH-Wert sollte neutral zwischen 6-7 liegen.

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In geeigneten Gewässern werden ab Mai bis Juli die kleinen Laichballen an Pflanzen geheftet. Entscheidend ist hier die Wassertemperatur mit 15 °C.
Der Landlebensraum sollte nur extensiv bewirtschaftet werden. Neben Feuchtwiesen dürfen Hecken und Feldgehölze mit alten Baumstubben und Lesesteinhaufen als Versteck- und Überwinterungsmöglichkeiten nicht fehlen.

 

Kammmolch
Triturus cristatus
  Der Kammmolch bevorzugt sonnenexponierte, möglichst tiefere Gewässer mit reicher submerser Vegetation, an der die Weibchen die Eier befestigen können. Der Gewässerboden sollte reich strukturiert sein und den Beutetieren des Kammmolches Lebensraum bieten.
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    Als Winterversteck sind Baumwurzeln und Totholz in der Nähe des Laichgewässers notwendig. Der Kammmolch überwintert aber auch in Steinhaufen, auf Sandböden oder im Wasser.
Durch ähnliche Habitatansprüche wie die der Rotbauchunke findet man beide Arten oft vergesellschaftet.
 

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